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PROJEKTVERLAUF

Das Covid-19-Virus hat die IMAL-Jahresplanung etwas durcheinander gebracht, aber unsere vielfältigen Aktivitäten im Bereich der künstlerischen "Aus-Bildung" von unseren jungen NachwuchskünstlerInnen nicht stoppen können - im Gegenteil, in einigen Teilbereichen sind wir sogar weiter als in "normalen" Zeiten, zum Beispiel im Fach „Creative Writing", in dem das Libretto des neuen IMAL-Musiktheaterstücks (PREMIERE im Juli 2021) entsteht.

In den Fächern, in denen sonst größere Gruppen arbeiten, Tanz und Schauspiel oder Chor, mussten wir natürlich die Gruppen verkleinern, also statt 10 TLN nur 4-5 TLN in kleinen Gruppen, möglichst mit Mund- und Nasenschutz, Abstand und notwendiger Desinfektion. Das hat zwar den doppelten Aufwand an Coaching bedeutet - wurde aber durch den Enthusiasmus unserer Coaches möglich, die durch ehrenamtlichen Mehraufwand mit dazu beigetragen haben, einen erfolgreichen Projektverlauf zu garantieren.

Natürlich haben wir seit vielen Monaten ein aufwändiges Hygienekonzept entwickelt, das ständige Updates erfährt, und an das sich die TLN sehr stringent halten, was im Eifer des künstlerischen "Gefechtes" nicht immer einfach ist.

Aber bisher (dreimaliges Klopfen auf Holz) gab es hin und wieder mal einen Verdacht auf Ansteckung, doch noch nie ein positives Testergebnis. 


Die ersten 3 Meilensteine - SHOWTIME, SOLI und WERKSCHAU - wurden von den Teilnehmenden erfolgreich gemeistert. Der Kurs: PREMIERE des neuen IMAL Musiktheater Stücks im Juli 2021.

PREMIERE 2021

Die Premiere mit anschließender Auftrittsreihe - Ende Juli 2021 - bildet den Höhepunkt und Abschluss der 2-jährigen IMAL-Reise.


Unser Ensemble ist kurz vor Fertigstellung des Librettos. Szenen, Songs und Dialoge stehen somit zu 90%.

Im neuen Jahr kann also inszeniert, komponiert, choreographiert und produziert werden.


Termine und mehr Infos dann im neuen Jahr.


WERKSCHAU 2020

Was die diesjährige Werkschau anbetrifft, die sonst üblicherweise im Juli stattfindet, haben wir uns entschieden, diese kleine "Jahresleistungsschau" erst jetzt im Dezember zu präsentieren.


Anfang Dezember 2020 wurde die WERKSCHAU fünf Mal aufgeführt - Premiere am 1. Dezember. Die erste Aufführung vor größerem Publikum - und das trotz Corona ?  Ein IMAL-Novum macht es möglich: Zum ersten Mal verzichteten wir auf Publikum vor Ort - dafür gab es einen Live-Übertragung ins Internet.

Wir mussten die uns am Herzen liegende technische Grundvoraussetzung schaffen, den Stream in der gleichen Qualität anbieten zu können wie unsere Live-Performances. Dies hat geklappt.

Die Resonanz auf den Livestream war hervorragend.

Das Livestream-Konzept wird wohl erstmal fester Bestandteil der Aufführungen bleiben.

Hier einige Impressionen aus dem Livestream. Bitte auf den Button "Fotos Werkschau 2020" klicken.

CORONA

Seit März 2020 kämpfen und improvisieren wir, um das Projekt und den Projektspirit zu erhalten. Wo es ging, haben wir den Unterricht auf digital & online umgestellt. Große Gruppen wie z.B. "Chor mit Allen" gehen leider bis heute nicht.


Die Lage im Zusammenhang mit Erkrankungen an Covid-19 in unserem Projekt stellt sich folgendermaßen dar:


Niemand von den Teilnehmenden oder den Coaches ist bis heute erkrankt bzw. hat sich mit Covid-19 infiziert!

10 TLN und 3 Coaches waren bisher Kontaktpersonen ersten Grades und waren bis zu einem negativen  Testergebnis in Quarantäne. Aber:  bisher keine einziges positives Testergebnis!


Das hat auch mit ein etwas Glück zu tun, denn was die Teilnehmenden in ihrer Freizeit machen, können (und wollen) wir nicht kontrollieren. Wir schaffen allerdings die bestmöglichen Vorraussetzungen vor Ort:


* ein sich ständig an die Gegebenheiten anpassendes Hygiene-Konzept

* Abstand, Masken, Desinfektion

* keine Großgruppen

* regelmäßiges Lüften


Das größte Risiko für die Teilehmenden - in Zusammenhang mit IMAL - bleibt wohl der Weg zu uns mit U-Bahn und Bus, wo man zu den Hauptverkehrszeiten den optimalen Mindestabstand leider nicht immer einhalten kann.


Dass sich bis jetzt niemand infiziert hat wird von allen Beteiligten als glücklich und erleichternd wahrgenommen. Alle verhalten sich so, dass dies auch so bleibt. Nicht verschweigen kann man alledings, dass psychische Belastungen zunehmen und zwar nicht nur bei den Teilnehmenden. Auch damit müssen wir umgehen.


Eine Hausaufgabe aus dem Schauspielunterricht war es, ein Foto zu machen, das die eigenen Gefühle während der ersten Kontaktbeschränkung zum Ausdruck bringt. Hier die Fotos der Teilnehmenden als Collage zusammengefasst.


GASTEIG BAUSTELLE

Die ursprüngliche „Leichte Holzkonstruktion“ (so die Anfangsplanung) hat sich zu einem Koloss aus Beton und Stahlträgern entwickelt. Lärm, Dreck und Zugangserschwernisse nehmen nahezu täglich zu. Zur Zeit ist der Zugang zu unserem Haupteingang ca. 60cm breit. Wir weichen aus auf Seiteneingänge oder passieren die Räume der benachbarten Schreinerei.

Lärm und Auspuffgase der Maschinen und der schweren Fahrzeuge direkt vor unseren Fenstern und Türen führen zu dem Problem, dass Lüften zu einer Wahl aus „Pest und Cholera“ wird:  entweder Aerosole oder Dieselabgase. Wir würden uns sehr freuen, wenn die für Herbst 2021 anvisierte Fertigstellung des Gasteigs im Zeitplan bleibt, so dass wir unsere neue Produktion im Herbst dann wieder ohne Baustelle beginnen können.


Wie so vieles in diesen Zeiten ist auch diese Situation eigentlich unberechenbar.

Wir versuchen unser Bestes und glücklicherweise ziehen die Teilnehmenden mit.


Um zu verstehen unter welcher "Soundkulisse" wir seit Juni 2019 arbeiten, hier ein kurzes Zeitraffer-Video der Baustelle direkt neben unserer Probenhalle:

Hier ein noch ein positives Video wie der Kranführer morgens - mit Hilfe von Claudine - an seinen Kaffee kommt. Man arrangiert sich langsam mit den neuen Nachbarn und hofft, dass es nach Fertigstellung des Interim-Gasteigs zu weiteren Synergien und Zusammenarbeiten kommt...